Fanprojekt-Container ist umgezogen

Nachdem wir am vergangenen Sonntag in einer konzertierten Aktion sowohl den Fanabteilungs-Container geleert als auch den Fanprojekt-Container transportfähig gemacht haben, ist heute das eingetreten, woran wir uns erst noch gewöhnen müssen:

Der Fanprojekt-Container steht jetzt hinter der Waldemar-Klein-Tribüne fast zentral und zwar dort wo den Planungen zur Folge auch die zukünftige Fananlaufstelle/Fan-Pavillion stehen wird.


Mit spielerischer Leichtigkeit wurde der Fanprojekt.-Container auf den Kranwagen aufgeladen.

Mit beeindruckend wenig Aufwand konnte der Container hinter der Waldemar-Klein-Tribüne wieder aufgestellt werden.

Und jetzt fehlen noch ein paar Handgriffe und dann ist der Container beim nächsten Heimspiel wieder betriebsbereit.

Ihr findet uns dann wie gewohnt am Container… Zwei Stunden vor und eine Stunde nach dem Spiel.

Einladung zum sechsten F_in Vernetzungstreffen am 25.-27. Februar 2011 in Wien

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Radauschwestern auf Vergnügungsfahrt
Oder wie wir in Wien sagen: Kraweuf_inis auf Lepschi

Die F_in Sezione Österreich und FairPlay-VIDC freuen sich sehr, das diesjährige Vernetzungstreffen des Netzwerks F_in Frauen im Fußball auszurichten. Unser Schwerpunkt heuer „Mein Leben als Capa. Frauen in der Fußballfanszene.“

Offenbacherinnen, die sich für die Diskussionen interessieren, können uns gerne ansprechen.fanprojekt offenbach

KJK Sandgasse zeigt „Football is Freedom“

KJK Sandgasse zeigt „Football is Freedom“

Im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Frauenfußball-Ausstellung im Rathaus, die noch bis zum 28. Januar zu sehen ist, wird im Jugendzentrum KJK Sandgasse am 30. Januar, 11 Uhr, der 50-minütige Film „Football is Freedom“ gezeigt. An den Film schließt sich eine Diskussionsrunde an. Der Eintritt ist frei.

Das Fanprojekt Darmstadt und die Aktionsgemeinschaft bewegungsorientierte Sozialarbeit e.V. haben mit Jugendlichen aus der Fanszene des SV Darmstadt 98 („Ultras Darmstadt“), einen Film zum Thema Diskriminierung im Fußball gedreht. Knapp zwei Jahre lang wurde Material zusammengetragen. Herausgekommen ist ein etwa 50-minütigen Film. Unter anderem berichten Weltmeisterin Steffi Jones oder Spieler des Darmstädter Vereins FC Bursaspor von ihren persönlichen Erfahrungen. Ein Aussteiger aus der rechtsextremen Szene schildert außerdem, wie Neonazis im Stadion gezielt Nachwuchs rekrutieren und der Sportjournalist Ronny Blaschke rückt die Verhältnisse im Fußball in einen gesellschaftlichen Kontext.
Durch zahlreiche weitere Interviews entsteht ein facettenreicher Film, der mehr will als informieren. Er will Anstöße liefern, um über Themen wie Schwulenfeindlichkeit und Sexismus nachzudenken und zu diskutieren. Gehören solche Beschimpfungen wirklich zum Fußball? Beziehungsweise stehen diese für eine reele Einstellung der Rufenden und halten sich im „Reservat“ der Fankurven länger als in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Der Film richtet sich nicht nur an Fußballfans, sondern will breite Bevölkerungsschichten für diese Thematik sensibilisieren und ermuntert sie selbst für eine tolerante Gesellschaft aktiv zu werden.

Anschließend an diesen Film findet über die angeschnittenen Themen als Abschlussveranstaltung der Ausstellung und des Rahmenprogramms eine Diskussionsrunde statt.
Moderiert wird die Runde von Karin Dörr, der Kommunalen Frauenbeauftragten der Stadt Offenbach. Unter anderen nimmt die Ethnologin Almut Sülzle teil. Ihr aktuelles Promotionthema lautet > „Wir sind alles Offenbacher Jungs“- Fußballfankultur und Männlichkeit < Fußball und Männlichkeit, eine selbstverständliche, oft zitierte Kombination, die jedoch in der ethnographischen Forschung bisher nie genauer untersucht und deren Relevanz für die Fankultur zwar immer wieder lapidar festgestellt, aber nie detailliert beschrieben wurde.
Almut Sülzle hat mehrere Jahre in der Offenbacher Fanszene geforscht. Die eine oder der andere damalige Gesprächspartner wird sich sicher an sie erinnern.

Des weiteren auf dem Podium: Michael Kirschner, vom Fanprojekt Darmstadt und Projektleiter des Films, sowie Antje Hagel vom Fanprojekt Offenbach.

Ihr seid herzlich eingeladen!

Bernd Giring verlässt das Fanprojekt Offenbach

Verabschiedung von bBernd GiringWir bedanken uns bei den „Boys Offenbach“für das Foto.

Nach 10 Jahren gemeinsamer Arbeit möchten wir uns von unserem Kollegen, Freund und mitunter auch „Leidensgenossen“ Bernd Giring verabschieden. Bernd Giring kann auf zehn Jahre professionelle und erfolgreiche Fanprojekt-Arbeit in Offenbach zurückblicken.

Der Diplom-Pädagoge war der erste Mitarbeiter im Fanprojekt Offenbach und hatte sich gemeinsam mit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) bereits in einer Initiativgruppe zur Gründung des Projekts um die Einrichtung verdient gemacht.

Neben Bernd Giring konnte der Internationale Bund, damals wie heute Träger des Offenbacher Fanprojekts, fast die komplette Crew des Fanzines ERWIN als MitarbeiterInnen gewinnen. Nachdem Steffie Wetzel und Volker Goll nach einigen Jahren ihren „Minijob“ im Fanprojekt zugunsten von Full-Time-Beschäftigungen aufgaben, ist Antje Hagel (wie Bernd Giring seit zehn Jahren dabei) aktuell die dienstälteste Mitarbeiterin mit 30 Wochenstunden. Derzeit wird die Kulturwissenschaftlerin darüber hinaus von Honorarkräften und ehrenamtlich Arbeitenden unterstützt. Wie und in welchem Umfang die freiwerdende Stelle neu besetzt wird, ist derzeit noch nicht ganz geklärt.
Nach einer finanziellen Durststrecke in den vergangenen zwei Jahren kann das Fanprojekt Offenbach auch dank des Einsatzes von DFB, der Stadt Offenbach sowie des Landes Hessen in diesem Jahr aber zuversichtlich in die Zukunft schauen und wird in Kürze neue Projekte vorstellen.

Wir wünschen Bernd Giring alles Gute und hoffen, ihn bald wieder in neuer Rolle an alter Stelle begrüßen zu dürfen.

„Adelante Muchachas“ im JUZ Lauterborn

Im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Frauenfußball-Ausstellung im Rathaus, die noch bis zum 28. Januar zu sehen ist,  wird im Jugendzentrum Lauterborn, Johann-Strauß-Weg 27, am 23. Januar 2011, 11 Uhr, der Film „Adelante Muchachas“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Nach dem Film stehen die Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt Offenbach, Karin Dörr, Antje Hagel vom Fanprojekt Offenbach sowie Jürgen Weil, Sportbüro, für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

«Adelante Muchachas!» erzählt die Geschichte von vier jungen Frauen aus Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras. Seydi, Wendy, Cristel und Kenia könnten unterschiedlicher nicht sein, und dennoch haben sie etwas gemeinsam: Alle spielen leidenschaftlich gerne Fußball. Wenn ihre Klubs in der Frauenliga gegeneinander antreten, kommt es im Spiel zu Begegnungen, die im „normalen Leben“ nicht stattfinden würden; denn die vier Mädchen stammen aus völlig unterschiedlichen sozialen Milieus. Zum einen aus der armen Unterschicht, die im Slum am Stadtrand zu Hause ist, zum anderen aus der gut situierten Mittelschicht aus dem Villenquartier der Stadt..
Der Film gibt Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten der vier jungen Frauen, die sich in einer klassischen Männerdomäne behaupten. Und er zeigt, dass Sport Menschen unabhängig ihrer Herkunft begeistert und dass er im besten Fall dazu beitragen kann, dass soziale Barrieren durchbrochen werden können.
«Adelante Muchachas!» ist ein filmischer Beitrag, der sowohl in sozialer wie auch sportlicher Sicht grenzüberschreitend sensibilisiert. Durch die Begleitung dieser vier jungen Frauen zeigt der Film viel über das Heimatland, die sozialen Probleme, die Einschränkungen und Ängste, die gerade Frauen verstärkt in einem von Gewalt bestimmten Umfeld erleben und erfahren.

Im Jugendzentrum KJK Sandgasse wird am 30. Januar, 11 Uhr, der Film „Football is Freedom“ gezeigt. An den Film schließt sich eine Diskussionsrunde an.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zu Gast in Offenbach

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zu Gast in Offenbach bei Gesprächsrunde im Rathaus zum Thema „Drei Generationen Frauenfußball“

Montag
17. Januar
18 Uhr
Rathaus
Stadtverordnetensitzungssaal
Berliner Straße 100

Offenbach zeigt als erste Stadt im Jahr der Frauenfußball-Weltmeisterschaft die Ausstellung „Verlacht, verboten und gefeiert – die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland“.

Die Ausstellung ist vom 10. bis 28. Januar von 9 bis 18 Uhr im Rathaus-Foyer zu sehen.

Die Stadt Offenbach, das Sport- und Frauenbüro, erarbeiteten gemeinsam mit dem Fanprojekt Offenbach und dem Klingspormuseum der Stadt ein Begleitprogramm zur Ausstellung.

Einer der Höhepunkte dieses Rahmenprogramms ist eine Gesprächsrunde unter Beteiligung prominenter Gäste mit dem Thema: „Drei Generationen Frauenfußball“, die am 17. Januar, 18 Uhr, im Stadtverordnetensitzungssaal stattfindet.

Antje Hagel freute sich ganz besonders, „dass der DFB-Präsident so schnell und spontan unsere Anfrage positiv beantwortete!“ Für den DFB-Präsident, Dr. Theo Zwanziger,  ist der Frauenfußball ein ungemein wichtiges Anliegen, nach dem Motto: „Die Zukunft ist weiblich“. Zudem steht die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 im eigenen Land im Fokus.

Neben Dr. Zwanziger wird die ehemalige Fußballerin Monika Staab (Jahrgang 1959) auf dem Podium Platz nehmen. Monika Staab spielte bereits als 11-jährige bei den Offenbacher Kickers bevor sie zur damals stärksten hessischen Frauenmannschaft, Oberst Schiel Frankfurt-Niederrad, wechselte.  Sie spielte später mehrere Jahre im Ausland, war Präsidentin des 1. FFC Frankfurt und trainierte u.a. die Frauennationalmannschaft von Bahrain. Aktuell arbeitet sie als Beraterin bei der FIFA für Entwicklungsprojekte.

Ebenfalls zugesagt hat Katrin Rafalski (Jahrgang 1982). Sie wohnt in der Nähe von Kassel und ist seit 1996 Schiedsrichterin. Zuvor war sie Torhüterin und Mittelfeldspielerin in der Hessenliga. Sie leitet Spiele in der Frauen-Bundesliga und ist auf der FIFA-Liste. Seit diesem Jahr ist sie FIFA-Schiedsrichter-Assistentin.

Als  Moderatorin konnte Sonja Pahl, die FFH-Sportchefin (vielen auch am Bieberer Berg sehr bekannt), gewonnen werden.

Schneeschippen für den Pokal und das Training davor

Bitte überlegt, wie ihr dem Aufruf des Vereins folgen könnt.

Am Dienstag steht das wichtige Pokalspiel auf dem Bieberer Berg an. Wir alle wollen natürlich noch einmal eine Sensation wie gegen den BVB erleben. Damit dies aber überhaupt möglich werden kann ist es unbedingt erforderlich, dass unsere Mannschaft ordentlich trainieren kann. An ein ordentliches Trainings ist aber derzeit nicht zu denken, da der Kunstrasenplatz wieder einmal von einer Schneedecke bedeckt ist.

Wir alle können nun unseren Teil zum nächsten Pokalerfolg beitragen. Wir Fans können die Mannschaft bestmöglich unterstützen indem wir den Kunstrasenplatz vom Schnee befreien, damit ein ordentliches Training wieder möglich ist.

Gleichzeitig wird der Verein alles daran setzen das Hauptfeld im Stadion für das Pokalspiel herzurichten. Die Rasenheizung läuft bereits.

Die Aktion läuft von jetzt bis zum Einbruch der Dunkelheit. Wer Zeit hat und seinen Teil zum Pokalerfolg gegen Nürnberg beitragen möchte, meldet sich bitte bei mir per Mail (M.Schmidt@fanbeauftragte-ofc.de) und mit Angabe der Handy- bzw. Telefonnummer.

Lesenswert: Schwul, geoutet und Kapitän

zeit.de
AMATEURFUSSBALL
Schwul, geoutet und Kapitän
Auch in den unteren Ligen verschweigen viele homosexuelle Fußballer ihre Neigung aus Angst. Doch die Erfahrungen derer, die ein Outing gewagt haben, sind oft positiv.
http://www.photocase.com/de/user.asp?u=302740

Nein, ein Symbol sollen seine Fußballschuhe gar nicht sein, sagt Tony Quindt. Beim Einkauf im Internet hätten sie eher lila ausgesehen. Zuhause leuchteten sie dann rosa, der Mittelfeldspieler des norddeutschen Kreisligaklubs SIG Elmenhorst zog sie trotzdem zum Spiel an. Ob das bei dem einen oder anderen Zuschauer oder Gegenspieler irgendwelche Assoziationen wecken würde?

Darüber macht sich der 24-Jährige keine Gedanken mehr. Vor zwei Jahren hätte er die Schuhe noch nicht angezogen. Alles tat er dafür, damit bloß keinem auffiel, dass er anders, dass er schwul ist. Wenn die Mitspieler von ihren Frauen sprachen, erfand er eine Freundin. Doch der ständige Druck, immer etwas vortäuschen zu müssen, immer Geschichten parat haben zu müssen, nagte an ihm.
Er fasste einen spontanen Entschluss. Zu einer Vereinsfeier kam er mit einem Mann. „Das ist mein Freund“, stellte er ihn seinen Mitspielern vor. Dumme Sprüche hatte Tony Quindt befürchtet, nicht mehr angespielt zu werden, aus der Mannschaft zu fliegen. Nichts geschah. „Alle haben das sofort akzeptiert, keiner verhält sich seitdem anders zu mir, auch in der Dusche guckt keiner betreten weg“, sagt er. Im Gegenteil. Seine Bindung zum Team ist viel enger geworden. Erst nach seinem Outing fühlte sich der Russlanddeutsche wirklich dazugehörig.
weiterlesen? hier geht es zum Artikel auf zeit.de

Wir empfehlen zum Thema „Homosexualität im Amateurfußball“ folgenden Film zweier Bremer Studenten, denen wir für die Veröffentlichung danken. Aus dem Abseits

Umfrage zu Homosexualität in der Fußballszene

Lieber Fußballfan!
Wir sind Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz und führen im Rahmen unseres Studiums der Sozialen Arbeit eine quantitative Forschung mittels Online-Fragebogen durch.
Wir wollen den Umgang mit Homosexualität in der Fußballszene der 1. bis 3. Liga in Deutschland näher beleuchten und sind auf eure Meinungen angewiesen und gespannt.
Deshalb benötigen wir deine Unterstützung! Je mehr Leute den Fragebogen ausfüllen, desto aussagekräftiger wird dieser.
Wir danken dir bereits jetzt für deine Unterstützung!
Link zur Umfrage:hier klicken

Für Fragen, Kritik und/oder Anmerkungen kannst du uns jederzeit unter forschung.hs.zigr@googlemail.com erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Forschungsgruppe

P.S.: Der Fragebogen ist bis zum 31.12.2010 geschaltet.

Wer mehr zu Homosexualität und Fußball wissen möchte kann sich hier informieren: queerfootballfanclubs.com